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Security

Website-Monitoring und Uptime-Überwachung einrichten

📅 9 Oktober 2026 ✏️ 9 Oktober 2026 ⏱ 5 min leestijd

Erfahre, wie du Uptime-Überwachung für deine Website einrichtest, welche Tools du nutzen kannst und wie du schnell auf Downtime reagierst.

Eine Website, die nicht erreichbar ist, kostet Besucher, Umsatz und Vertrauen. Mit Uptime-Überwachung weißt du sofort, wenn deine Website, E-Mail oder dein Server ausfällt, noch bevor Kunden es selbst bemerken. In diesem Artikel liest du, welche Arten von Monitoring es gibt, wie du sie einrichtest und welche Schritte du unternimmst, sobald eine Meldung eingeht.

Was ist Uptime-Überwachung und warum ist sie wichtig

Uptime-Überwachung ist ein Dienst oder Skript, das regelmäßig prüft, ob deine Website, dein E-Mail-Server oder eine bestimmte Seite erreichbar ist. Sobald eine Prüfung fehlschlägt, erhältst du sofort eine Meldung per E-Mail, SMS oder einen anderen Kanal. Ohne Monitoring bemerkst du eine Störung oft erst, wenn ein Kunde anruft oder du zufällig selbst die Seite öffnest.

Für Webshops und geschäftliche Websites ist eine schnelle Signalisierung entscheidend: Je früher du weißt, dass etwas nicht stimmt, desto schneller kannst du eingreifen und desto kürzer ist die tatsächliche Downtime. Das gilt nicht nur für die Website selbst, sondern auch für E-Mail: Wenn dein Mailserver nicht erreichbar ist, verpasst du möglicherweise wichtige Bestellungen oder Kundenanfragen.

MonitorWebsiteMeldungE-Mail/SMS

Arten von Monitoring für deine Website

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, deine Website zu überwachen, je nachdem, wie tiefgehend du prüfen möchtest:

  • HTTP(S)-Check: prüft, ob die Website reagiert und ob der Statuscode korrekt ist (zum Beispiel keine Fehlermeldung 500).
  • Ping-Check: prüft, ob der Server selbst auf Netzwerkebene noch erreichbar ist.
  • Port-Check: prüft bestimmte Dienste, wie den Mailserver auf Port 25, 465 oder 993.
  • SSL-Prüfung: warnt, wenn ein SSL-Zertifikat bald abläuft oder ungültig ist.
  • Inhaltsprüfung: prüft, ob ein bestimmter Text noch auf der Seite steht, praktisch, um zu sehen, ob eine Seite nicht still eine Fehlerseite anzeigt.

Für die meisten Websites reicht eine Kombination aus einem HTTP-Check und einer SSL-Prüfung aus. Größere Webshops tun gut daran, auch kritische Bereiche wie den Bestellvorgang separat zu überwachen.

Uptime-Monitoring in 5 Schritten einrichten

Du kannst Monitoring selbst mit einem externen Tool einrichten, unabhängig von deinem Hosting-Paket. Dieser Schritt-für-Schritt-Plan zeigt, wie du das in der Praxis angehst.

1

Wähle einen Monitoring-Dienst

Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Tools, die Websites regelmäßig prüfen. Wähle einen Dienst, der Prüfungen von mehreren Standorten aus durchführt, damit ein lokales Netzwerkproblem keinen Fehlalarm auslöst.

2

Füge deine Website und wichtige Unterseiten hinzu

Überwache nicht nur die Startseite, sondern auch den Login-Bildschirm, den Bestellvorgang oder ein Kontaktformular, wenn diese für dein Unternehmen entscheidend sind.

3

Stelle das Prüfintervall ein

Je kürzer das Intervall zwischen den Prüfungen, desto schneller bemerkst du eine Störung. Stimme dies darauf ab, wie kritisch die Website für dein Unternehmen ist.

4

Verknüpfe Meldungen mit mehreren Kanälen

Richte neben E-Mail auch eine SMS-Meldung oder Push-Benachrichtigung ein, damit du auch außerhalb der Geschäftszeiten sofort informiert bist.

5

Teste das Monitoring

Nimm die Website vorübergehend offline, beispielsweise über den Wartungsmodus, und prüfe, ob du tatsächlich innerhalb der erwarteten Zeit eine Meldung erhältst.

💡 Tipp: Überwache auch deine E-Mail. In Plesk, dem Kontrollpanel, mit dem du bei Tandata deine Websites und E-Mails verwaltest, siehst du den Status von Diensten wie Mail und Webserver in einer Übersicht.

Was tun bei einer Downtime-Meldung

Eine Meldung zu erhalten ist erst der erste Schritt; mindestens genauso wichtig ist es, schnell und strukturiert zu reagieren.

  • Prüfe zunächst, ob das Problem an deinem eigenen Gerät oder Netzwerk liegt, zum Beispiel indem du die Seite über ein anderes Netzwerk öffnest.
  • Schau nach, ob kürzlich Änderungen an der Website vorgenommen wurden, ein Plugin-Update oder eine DNS-Anpassung.
  • Prüfe den Domainnamen und die DNS-Einstellungen; eine abgelaufene oder falsch eingestellte Domain ist eine häufige Ursache für Downtime. Lies auch mehr über die Verwaltung von /nl/domeinnamen/, wenn du unsicher bist, ob deine Domain korrekt konfiguriert ist.
  • Kontaktiere im Zweifel deinen Hosting-Anbieter. Bei Tandata kannst du dich Tag und Nacht per WhatsApp, Ticket oder E-Mail für direkte Unterstützung melden.
  • Dokumentiere die Störung: Zeitpunkt, Dauer und vermutliche Ursache, damit du Muster erkennen und Wiederholungen vermeiden kannst.

Bist du dir unsicher, ob deine aktuelle Hosting-Umgebung stabil genug ist, dann schau dir die Möglichkeiten rund um /nl/webhosting/ an oder lies, wie /nl/overstappen/ zu einem anderen Anbieter ohne Ausfallzeit für deine Besucher funktioniert.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte eine Uptime-Prüfung laufen?

Für die meisten Websites reicht ein Intervall von ein bis fünf Minuten aus, um Störungen schnell zu erkennen, ohne den Server unnötig zu belasten.

Ist Uptime-Monitoring dasselbe wie ein Backup?

Nein, Monitoring signalisiert nur, dass ein Problem vorliegt. Ein Backup sorgt dafür, dass du die Website wiederherstellen kannst. Es wird empfohlen, beides parallel zu nutzen.

Kann ich auch E-Mail überwachen lassen?

Ja, mit einem Port-Check auf dem Mailserver siehst du, ob eingehende und ausgehende Mails noch erreichbar sind. Das ist besonders wichtig, wenn du für den Kundenkontakt auf /nl/email-hosting/ angewiesen bist.

Was ist ein Fehlalarm und wie verhindere ich das?

Ein Fehlalarm entsteht oft durch eine vorübergehende Netzwerkstörung beim Monitoring-Dienst selbst. Wähle daher ein Tool, das von mehreren Standorten aus prüft, bevor eine Meldung gesendet wird.

Wo finde ich mehr Erklärungen zur Serververwaltung?

In der /nl/support/ Wissensdatenbank findest du weitere praktische Artikel über Serververwaltung, Plesk und die Lösung häufiger Störungen.

Fazit

Uptime-Überwachung sorgt dafür, dass du Downtime entdeckst, bevor deine Kunden es tun. Durch die richtige Kombination von Prüfungen, Meldungen über mehrere Kanäle und einen festen Reaktionsplan begrenzt du die Auswirkungen von Störungen auf deine Website und E-Mail erheblich.

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