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TXT-Record für Domainverifizierung einrichten

📅 9 Oktober 2026 ✏️ 9 Oktober 2026 ⏱ 5 min leestijd

Musst du eine Domain per TXT-Record verifizieren? Hier liest du Schritt für Schritt, wie du das einrichtest, prüfst und Probleme löst.

Viele Dienste wie Google Workspace, Microsoft 365 oder ein Analysetool bitten dich, deine Domain mit einem TXT-Record zu verifizieren. Dies ist ein Textstück, das du zu den DNS-Einstellungen deiner Domain hinzufügst, um zu beweisen, dass du der Eigentümer bist. In diesem Artikel liest du genau, wie du so einen Record erstellst, wie du prüfst, ob er korrekt eingetragen ist, und was du tun kannst, wenn die Verifizierung weiterhin fehlschlägt.

Was ist ein TXT-Record genau?

Ein TXT-Record ist ein Typ von DNS-Record, in dem du freien Text speichern kannst. Ursprünglich für lose Notizen bei einer Domain gedacht, wird er heutzutage vor allem für zwei Dinge genutzt: Domainverifizierung und E-Mail-Sicherheit (denk an SPF- und DMARC-Records). Bei der Domainverifizierung erhältst du vom Dienst, den du verknüpfen möchtest, einen eindeutigen Code, zum Beispiel google-site-verification=abc123xyz. Diesen Code trägst du als TXT-Record bei deiner Domain ein, damit der Dienst über DNS prüfen kann, dass du Zugriff auf die Domain hast.

Das Schöne an dieser Methode ist, dass du keine Dateien auf deine Website hochladen musst und dass sie unabhängig davon funktioniert, welche Plattform du verwendest. Du verwaltest solche Records meist über die DNS-Verwaltung deines Domainnamens.

TXT-Record hinzufügen: Schritt für Schritt

Die genauen Schritte unterscheiden sich leicht je nach Verwaltungspanel, aber das Prinzip ist überall dasselbe.

1

Verifizierungscode abrufen

Gehe zu dem Dienst, den du verifizieren möchtest (zum Beispiel Google Workspace oder ein anderes Tool), und wähle die Domainverifizierung über DNS/TXT-Record. Kopiere den Code, den du erhältst, einschließlich des Teils vor dem Gleichheitszeichen.

2

Öffne die DNS-Verwaltung deiner Domain

Melde dich im Verwaltungspanel an, in dem deine Domain untergebracht ist, und gehe zu den DNS-Einstellungen. Bei Plesk findest du das unter dem Reiter DNS-Einstellungen deiner Domain.

3

Erstelle einen neuen TXT-Record

Wähle als Recordtyp TXT. Lasse das Hostfeld meist leer oder trage ‚@‘ ein (dies steht für deine Hauptdomain), es sei denn, der Dienst gibt etwas anderes an. Füge den vollständigen Verifizierungscode in das Wertefeld ein.

4

Speichere den Record

Bestätige die Änderung. Der Record ist sofort in deinen DNS-Einstellungen sichtbar, aber es kann eine Weile dauern, bis er weltweit aktiv ist.

5

Schließe die Verifizierung ab

Gehe zurück zum Dienst und klicke auf ‚verifizieren‘ oder ‚prüfen‘. Klappt es nicht sofort, warte kurz und versuche es erneut.

Externer DienstDNS TXT-RecordVerifiziert

Der Dienst prüft über DNS, ob der Verifizierungscode bei deiner Domain vorhanden ist.

Prüfen, ob dein TXT-Record korrekt eingetragen ist

Bevor du zum Dienst zurückkehrst, um zu verifizieren, kannst du selbst schon prüfen, ob der Record korrekt sichtbar ist. Nutze dafür ein Online-DNS-Lookup-Tool und suche nach dem Recordtyp TXT für deine Domain. Siehst du den Code, den du eingegeben hast, exakt wieder, dann steht der Record korrekt.

Achte auf kleine Fehler: ein Leerzeichen zu viel, Anführungszeichen, die automatisch von deinem Verwaltungspanel hinzugefügt werden, oder ein Tippfehler im Code sorgen dafür, dass die Verifizierung fehlschlägt, obwohl der Record vorhanden ist.

💡 Tipp: Füge dem Wert nicht selbst Anführungszeichen hinzu, es sei denn, die Dokumentation des Dienstes verlangt dies ausdrücklich. Viele DNS-Panels machen dies automatisch.

Häufige Probleme lösen

Bleibt die Verifizierung stecken, schau dir diese häufigen Ursachen an:

  • DNS ist noch nicht verbreitet: Änderungen in DNS brauchen Zeit, um überall sichtbar zu werden. Versuche es später erneut, wenn du gerade einen Record hinzugefügt hast.
  • Falsches Hostfeld ausgefüllt: manche Dienste fragen nach einer Subdomain (wie ‚mail‘) statt ‚@‘. Lies die Anweisungen des Dienstes gut durch.
  • Mehrere TXT-Records beim selben Host: Das ist an sich kein Problem, sorge aber dafür, dass jeder Record vollständig und korrekt bleibt, auch wenn du mehrere nebeneinander hast (zum Beispiel neben einem SPF-Record).
  • Falsche Nameserver: Wenn deine Domain noch auf einen alten Anbieter zeigt, kommen DNS-Änderungen, die du anderswo vornimmst, nicht an. Prüfe dies im Zweifelsfall.

Verwaltest du mehrere Domains oder möchtest du übersichtlich alle deine DNS-Records an einem Ort regeln? Schau dir dann die Möglichkeiten für Domainnamen bei Tandata an, wo du die DNS-Verwaltung einfach über Plesk regelst.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, bis ein TXT-Record aktiv ist?

Das hängt von der DNS-Propagation ab und kann von wenigen Minuten bis zu einigen Stunden variieren. Ist dein Record nach einem Tag noch nicht sichtbar, prüfe, ob er korrekt eingetragen ist.

Kann ich mehrere TXT-Records gleichzeitig haben?

Ja, du kannst mehrere TXT-Records nebeneinander verwenden, zum Beispiel für Domainverifizierung und SPF. Achte aber darauf, keine zwei SPF-Regeln in separaten TXT-Records zu platzieren, diese müssen gemeinsam in einem Record stehen.

Darf ich einen TXT-Record nach der Verifizierung löschen?

Manchmal ja, aber manche Dienste prüfen regelmäßig erneut, ob der Record noch vorhanden ist. Lösche ihn nur, wenn die Dokumentation des jeweiligen Dienstes dies angibt.

Funktioniert das auch, wenn ich nur E-Mail-Hosting nutze?

Ja, die Domainverifizierung über einen TXT-Record ist unabhängig davon, wo deine Website läuft. Solange du Zugriff auf die DNS-Verwaltung deiner Domain hast, zum Beispiel bei geschäftlicher E-Mail, kannst du diesen Record hinzufügen.

Fazit

Einen TXT-Record für die Domainverifizierung einzurichten, ist in wenigen Schritten erledigt: Du rufst den Code ab, trägst ihn in deine DNS-Einstellungen ein und wartest, bis der Record aktiv ist. Prüfe immer, ob der Wert exakt stimmt, bevor du die Verifizierung erneut versuchst. Hängst du fest oder zweifelst du an deiner DNS-Verwaltung, hilft dir das Support-Team gerne weiter über die Wissensdatenbank oder direkt über den Chat.

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